Grünen-Ratsherr beantragt Teilnahme am Audit Familiengerechte Kommune

PRESSEMITTEILUNG

Der Lastruper Ratsherr Fabian Wesselmann (Bündnis 90/Die Grünen) hat beantragt, dass die Gemeinde Lastrup am sogenannten „Audit Familiengerechte Kommune“ teilnimmt. Das Audit wird vom gemeinnützigen Verein „Familiengerechte Kommune e.V.“ angeboten, der am 3. März 2011 von Vertretern der Bertelsmann Stiftung und der Ruhr-Universität Bochum gegründet wurde. Ziel des Vereins ist es, „die Familiengerechtigkeit in deutschen Kommunen gezielt, für die Menschen konkret spürbar und nachhaltig“ zu erhöhen. Nach Angaben des Vereins bietet das Audit Familiengerechte Kommune „eine faktenbasierte, qualitative Analyse der familienpolitischen Leistungen“ und „hilft der Kommune eine nachhaltige Gesamtstrategie zu entwickeln.“ Dabei sollen „vorhandene Aktivitäten […] im Prozess gebündelt und das Vorgehen aller Beteiligten stärker abgestimmt [werden]“.

Eine erfolgreiche kommunale Familienpolitik sei in Zeiten des demographischen Wandels entscheidend für die Zukunftsfähigkeit einer Kommune, betont der Lastruper Grünen-Ratsherr Fabian Wesselmann. „Für Menschen und Unternehmen ist Familiengerechtigkeit ein wichtiger Standortfaktor. Um die bisherigen Aktivitäten der Gemeinde Lastrup im Bereich der kommunalen Familienpolitik zu analysieren und weiter zu entwickeln, ist das Audit Familiengerechte Kommune ein sinnvolles und bundesweit erprobtes Verfahren“, begründet Wesselmann seinen Antrag. Auch die Stadt Cloppenburg habe sich beispielsweise für eine Teilname am Audit entschieden. „Meines Erachtens ist es ein großer Vorteil des Audits, dass externe Expert_innen im Rahmen des Verfahrens einen unabhängigen Blick von außen auf die Gemeinde werfen. In enger Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürger_innen können wir so Stärken und Schwächen unserer kommunalen familienpolitischen Leistungen besser identifizieren und nachsteuern“, erklärt Wesselmann.

Wenn die Gemeinde Lastrup erfolgreich am ca. zwölf Monate dauernden Auditierungsverfahren teilnehme, erhalte sie ein Zertifikat, mit dem sie in den kommenden drei Jahren für ihre Familiengerechtigkeit werben und so ihre Attraktivität steigern könne. Der erfolgreichen Zertifizierung schließe sich außerdem die dreijährige Umsetzungsphase an, in der durch jährliche Berichterstattung die Umsetzung der im Rahmen des Auditierungsverfahrens beschlossenen Ziele und Maßnahmen dokumentiert würde. Wesselmann: „Mit dieser langfristigen Perspektive wird gewährleistet, dass das Thema Familiengerechtigkeit auch nach dem Audit aktuell bleibt und auf der Agenda steht.“

Der Antrag steht hier zum Download zur Verfügung.